Projekte

Folgende Projekte bearbeite ich zur Zeit

Meine Projekte verbinden wissenschaftliche Fragestellungen mit praktischen Erfahrungen aus Verwaltung, Politik und Wirtschaft. Sie beschäftigen sich mit der Mensch-KI-Interaktion, der Gestaltung öffentlicher Verwaltung, der Geschichte des Liberalismus und den gesellschaftlichen Auswirkungen der digitalen Transformation.


Fotorealistische Avatare als Human-Computer Interface

Vom digitalen Interface zum interaktiven Agenten

Fotorealistische Avatare eröffnen neue Möglichkeiten für die Interaktion zwischen Menschen und digitalen Systemen. In der öffentlichen Verwaltung können sie als virtuelle Ansprechpartner dienen, komplexe Sachverhalte erläutern und Bürgerinnen und Bürger bei der Nutzung digitaler Verwaltungsleistungen unterstützen.

Das Forschungsprojekt untersucht, wie Menschähnlichkeit und Gestaltung die Mensch-Computer-Interaktion beeinflussen. Im Mittelpunkt stehen Kognition, Perzeption und Physiologie sowie die Frage, unter welchen Bedingungen Avatare Vertrauen fördern oder Reaktionen im Sinne des sogenannten Uncanny Valley auslösen.

Ziel ist es, wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse für die Gestaltung vertrauenswürdiger, verständlicher und nutzerorientierter Avatare zu gewinnen.


Grafische Darstellung zur Systemtheorie

Systemtheorie und öffentliche Verwaltung

Komplexität verstehen und Verwaltung gestalten

Öffentliche Verwaltungen sind komplexe soziale Systeme. Ihre Handlungsfähigkeit hängt nicht nur von einzelnen Organisationseinheiten, sondern auch von deren Beziehungen und Wechselwirkungen ab.

Eine systemtheoretische Betrachtung hilft, diese Zusammenhänge zu analysieren, Komplexitätsprobleme besser zu verstehen und neue Lösungsansätze zu entwickeln. Angesichts der digitalen Transformation und des zunehmenden Einsatzes künstlicher Intelligenz gewinnt diese Perspektive besondere Aktualität.


Die Gedanken sind auch in Hanau frei

Eine Chronologie des Liberalismus auf lokaler Ebene

Wie entwickelt sich der Liberalismus vor Ort? Welche historischen, gesellschaftlichen und politischen Bedingungen prägen liberales Denken und Handeln?

Das Buchprojekt zeichnet die Geschichte des Liberalismus am Beispiel Hanaus nach. Dabei werden die Entwicklung der Stadt, ihre Traditionen der Zuwanderung und religiösen Vielfalt sowie die Ideen und Persönlichkeiten betrachtet, die das liberale Denken geprägt haben.

Die historische Betrachtung verbindet sich mit meinen eigenen Erfahrungen aus vielen Jahren kommunalpolitischer Arbeit.


Terrapolis

Stadt, Gesellschaft und digitale Welt

Terrapolis ist der Arbeitstitel eines langfristig angelegten Denk- und Forschungsprojekts. Der Begriff verbindet Terra (Erde) und Polis (Stadt) zu einer Vorstellung, in der Lebensraum, Gesellschaft und technische Systeme als zusammenhängende Einheit betrachtet werden.

Menschen, Räume, Objekte und digitale Kommunikationsformen bilden die Grundlage neuer Kooperationsmöglichkeiten. Die Digitalisierung verändert nicht nur Kommunikationswege, sondern auch die Möglichkeiten gesellschaftlicher Organisation und gemeinschaftlichen Handelns.

Ausgehend von Herbert A. Simons Werk „Die Wissenschaft vom Künstlichen“ untersucht das Projekt, wie sich dieses komplexe Gefüge verändert und welche neuen Formen des Zusammenlebens und der Zusammenarbeit daraus entstehen können.